Medizinisches Zentrum Kreis Aachen
Betriebsteil Marienhöhe
Neubau Geriatrie und Reha 1998-2000
Die Klinik für Geriatrie wurde in zwei Bauabschnitten errichtet.
Im ersten Bauabschnitt wurde ein Neubau für Geriatrie und Rehabilitation mit 58 Betten, sowie der Umbau des 2. OG im Akutkrankenhaus mit 24 Betten verwirklicht.
Im zweiten Bauabschnitt erfolgte der Ausbau der Pflegestation im 2. OG mit insgesamt 29 Betten. Das Geriatrische Zentrum (Geriatrie und Rehabilitation) wurde an das Krankenhaus zur Nutzung der bestehenden Funktionsbereiche angebunden.
Die räumliche Nähe der Logopäden, der Mitarbeiter des Sozialdienstes sowie die Abteilungsleitung Pflege unterstreicht die Bedeutung der Teamarbeit im Bereich des Rehabilitationskonzeptes und ermöglicht eine interdisziplinäre Behandlung der Patienten.
Der Fachbereich Ergotherapie verfügt über alle diagnostischen Möglichkeiten eines akademischen Lehrkrankenhauses.
Dabei steht insbesondere eine enge Kooperation mit der Abteilung Innere Medizin im Vordergrund. Der Klinik für Radiologie und Kuklearmedizin steht das gesamte Spektrum modernster bildgebender Diagnostik- und Therapieverfahren zur Verfügung.
Die Klinik für Geriatrie ergänzt diese diagnostischen Möglichkeiten um die klinische Neurophysiologie.
Die Zimmer und Flure wurden zur besseren Orientierung der Patienten und deren Besucher in den Geschossen farblich unterschiedlich abgesetzt. Durch diese Gestaltung wird eine wohnliche und lebendige Atmosphäre geschaffen.
Die großzügig gestalteten Einzel- und Doppelzimmer bieten eine helle und freundliche Atmosphäre mit Blick in das Parkgelände des Krankenhauses.
Jedes der rollstuhlgerechten Zimmer ist mit Kühlschrank, Kabelfernsehen und Telefon ausgestattet.
Die Raumausstattung einschließlich der individuell einstellbaren Patientenbetten wurde so ausgewählt, dass die in der Geriatrie aktivierende Pflege leichter durchgeführt werden kann.
Die Badezimmer sind rollstuhlgerecht und großzügig ausgestattet worden.
Die Therapieräume befinden sich im Untergeschoss des Neubaus.
Der Ergotherapie stehen mehrere Therapieräume zur Verfügung. Dazu gehört auch eine vollständig eingerichtete Übungsküche in der die Patienten unter Anleitung alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten einüben können.
Medizinisches Zentrum Kreis Aachen
Neubau Tagesklinik Geriatrie 3. BA 2005 - 2006
In Ergänzung zur Tagesklinik für Akut-Geriatrie und geraitrische Rehabilitation am Medizinischen Zentrum des Kreises Aachen wurde die Einrichtung einer geriatrischen Tagesklinik gebaut.
In dieser Klinik werden 16 Betten vorgehalten, die sich jeweils zur Hälfte auf akut-geriatrische sowie rehabilitationsgeratrische Betten aufteilen.
Um eine optimale Patientenbetreuung sicherzustellen, wurden diese 16 tagesklinischen Betten gemeinsam in einem neu errichteten, ebenerdigen, an die Klinik für Geriatrie angebundenen Neubau untergebracht.
Durch einen ebenerdigen Anbau werden die Behandlungsräume vereinfacht, therapeutische Möglichkeiten intensiver genutzt und Doppelstrukturen vermieden.
Eine geriatrische Tagesklinik ist eine teilstationäre Einrichtung und damit Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Behandlung. Durch eine akut-geriatrische Tagesklinik kann ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus vermieden werden, durch eine reha-geriatrische tagesklinische Behandlung ein stationärer Klinikaufenthalt verkürzt werden.
Evangelisches Krankenhaus Köln Weyertal GmbH
Anbau der zentralen aseptischen OP-Zone 1999 - 2003
Gemäß der Zielplanung sieht der Anbau eine zentrale OP-Abteilung (4 OP's) mit Erweiterung der Zentralsterilisation sowie eine neue Technikzentrale vor. Die zentrale OP-Abteilung wurde als Neubau-Anbau im 3. OG vorgesehen. Im darunterliegenden 2. OG ist die Technikzentrale untergebracht und im 1. OG wurde das Labor eingerichtet.
Das Erdgeschoss ist ein Stützengeschoss, welches die vorhandene Liegendanfahrt überbrückt. Lediglich das notwendige Treppenhaus reicht bis zum Erdgeschoss. Die Überbrückung der Liegendanfahrt musste bei laufendem Betrieb der Liegendanfahrt/Notfallversorgung durchgeführt werden.
Die vorhandene Zentralsterilisation wurde im Bestand des 3. OG funktionsfähig mit direkter Versorgungsanbindung an die OP-Abteilung erweitert. Für die Neubauteile wurde eine Stahlbeton-Rahmenkonstruktion vorgesehen. Die Achsmaße sind auf die räumliche variable Nutzung, aber auch auf eine wirtschaftliche Konstruktion abgestimmt.
Die äußere Verkleidung dieser Neubauten ist in Ziegelsteinmauerwerk ausgeführt, und somit den vorhandenen Bauten angepasst. Der Ausbau wurde unter den heutigen technischen, funktionalen und organisatorischen Erkenntnissen durchgeführt.
Insgesamt wurden 4 Operationssäle mit allen erforderlichen Infrastrukturen geschaffen.
Evangelisches Krankenhaus Köln Weyertal GmbH
Umbau Station B4, Pflegestation 2005 - 2006
Die vorhandene Pflegestation B4 solte generell modernisiert werden. Seit der Erbauung im Jahre 1967 wurden keine Sanierungen bzw. Veränderungen in diesem Bereich vorgenommen.
Die Station B4 war die letzte der im Bauteil B noch zu sanierende Pflegestation. Sie wurde, wie die darunterliegenden zuvor sanierten Stationen, neu strukturiert (mit Nasszellen) und erhielt einen gehobenen Standard.
Parallel dazu wurden auf der gleichen Ebene der Bereich Aufzugsvorraum und der 3. AB des Bereiches Entbindung saniert.
Die Maßnahmen erfolten in drei Bauabschnitten, die zuvor mit dem Bauherrn festzulegen waren.
Es handelte sich bei der Maßnahme also um einen Umbau im Bestand, der im laufenden Betrieb des Krankenhauses durchgeführt werden musste.
Evangelisches Krankenhaus Köln Weyertal GmbH
Neugestaltung der Krankenhauskapelle 2002
Die Seelsorger wenden sich an alle Patientinnen und Patienten unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung.
Ebenso stehen sie den Angehörigen und Mitarbeitenden zur Verfügung.
Sie begleiten Menschen in ihren jeweiligen Lebens- und Krankheitssituationen und versuchen sie auf ihren Weg zu stärken und zu unterstützen.
In diesem Verständnis bieten sie Gespräche und Beratung, Gottesdienste und liturgische Feiern am Krankenbett sowie wöchentlich angeleitete Übungen der Stille zur Entspannung und zum Kraft schöpfen an.
Bethlehem Krankenhaus Stolberg
Erweiterung der Pädiatrischen Abteilung mit Intensiv-, Früh- und Neugeborenenpflege 2003-2006
Die Abteilung Pädiatrie des Bethlehem Krankenhauses war die einzige Kinderheilkunde im Kreis Aachen.
Sie wurde in den 60er Jahren unter Annahme einer bedeutend geringeren Gesesamtpatientenzahl räumlich konzipiert. Weiterhin konnte bei der damaligen Planung nicht davon ausgegangen werden, dass sich die Zahl der zu behandelden Früh- und Neugeborenen in der heute vorliegenden Weise entwickeln würde.
Mittlerweile ist es für Eltern selbstverständlich ganztägig bei ihrem Kind im Krankenhaus zu verweilen. Die damalige Gebäudekonzeption sah lediglich eine zweistündige Besuchszeit 2-3 mal in der Woche vor.
Aufgrund dieser Weiterentwicklung war die pädiatrische Abteilung in ihrer räumlichen Strucktur völlig überlastet, so dass eine neue Planung unumgänglich war.
Die neue Planung stieht im 4. und 5. OG Umbaumaßnahmen vor, in denen zur Süd-Westseite hin die bestehenden Laubengänge mit einbezogen wurden. Im 6. OG wurde ein Teilbereich aufgestockt, der an die Aufzüge des bestehenden Krankenhauses (sowie Treppenhaus) angeschlossen wurde. Die Maßnahme wurde bei laufendem Krankenhausbetrieb geschossweise in drei Bauabschnitten, die Fassade in einem Bauabschnitt durchgeführt.
Die tragende statische Konstruktion des Neubaus im 6. OG wurde in Stahl mit einem Stahltrapezblech als Dachdecke ausgeführt. Diese Art der Konstruktion wurde gewählt, um den laufenden Krankenhausbetrieb möglichst geringfügig zu beeinträchtigen. Die Aussenhaut ist als wärmegedämmte Fassade aus Sandwichpaneelen und thermisch getrennten Fensterprofilen mit Isolierverglasung ausgeführt.
Die Station für Intensiv, Früh- und Neugeborenenpflege umfasst 11 Betten, die Pflegestation für Klein- und Schulkinder 19 Betten und die Pflegestation für Säuglinge beherbergt 30 Betten. Die Stationen wurden durch Elternaufenthaltsräume, Stillzimmer und erforderliche Infrastruktur vervollständigt.
St. Josef Krankenhaus Linnich
Umbau alter OP-Trakt zur Dialysestation 2004
Die Dialyseabteilung des St. Josef-Krankenhauses in Linnich besteht seit 26 Jahren. Ein Gebäudeteil des St. Josef-Krankenhauses in Linnich beherbergt einen seit Jahren nicht mehr genutzten OP-Trakt. Durch den Geländeverlauf bedingt ist das Kellergeschoss von außen zugänglich. Das Erdgeschoss ist über eine Außentreppe zu erreichen.
Die neu geplante Dialysebehandlungseinheit in diesem Gebäudetrakt entspricht allen Voraussetzungen einer modernen Dialysetherapie.
Es stehen insgesamt 14 Dialyseplätze für teilstationöre Patienten im Vierschicht-System zur Verfügung.
Durch die Modernisierung steht eine nephrologisch orientierte Bettenstation mit 15 Plätzen zur Verfügung.
Die direkte Anbindung an eine Intensiveinheit, an den Röntgen- und Operationstrakt, gewährleistet eine unverzügliche und integrative Behandlung der Patienten.
St. Josef Krankenhaus Linnich
Erweiterung und Ergänzung Pflegestationen
Bauteil C 2. BA 2005 - 2007
Gemäß der mit dem Minister und der Bezirksregierung Köln abgestimmten Zielplanung wurde der 2. BA - Erweiterung und Ergänzung der Pflegestationen im 1. und 2. Obergeschoss realisiert.
Die Erweiterung der bisherigen Stationen um eine zusätzliche Anordnungsreihe von Bettenzimmern liegt über dem bestehenden Neubau des OP-Traktes (1. BA), als Luftgeschoss über einem Bereich der jetzigen Verwaltung und über Teilbereiche der Intensivstation im Erdgeschoss.
Die Neubaubereiche wurden in Stahlbetonkonstruktion vorgesehen. Die Gründung erfolgte in Neubaubereichen mittels Bohrpfählen (zwischen Verwaltung und OP-Trakt). Für die Aufstockung im Altbaubereich mussten die vorhandenen Fundamente und Wände durch Stabverpresspfähle im Bestandsgebäude verstärkt werden.Der Ausbau ist unter den heutigen technischen, funktionalen und organisatorischen Erkenntnissen durchgeführt worden.
Die Versorgungssituation für die Patienten des St. Josef-Krankenhauses in Linnich wurde durch die Umsetzung der Maßnahmen auf den neuesten Stand gebracht. Hierdurch ist eine optimale Versorgung der Patienten durch die Ärzteschaft und das Pflegepersonal geschaffen worden.
St. Agatha Krankenhaus Köln
Umbau Psychosomatische Stationen 2005 - 2006
Die mit dem Regierungspräsidenten Köln abgestimmte Planung, sieht eine Neustrukturierung im 3. und 4. Obergeschoss des Haupthauses vor. Bedingt durch die Realisation von neuen Strukturen waren statische Abfangungen und Deckenverstärkungen notwendig.
Der Ausbau erfolgte nach hygienischen und funktionsbedingten Gesichtspunkten. Um den Altbaubestand im 3. und 4. Obergeschoss zu erhalten, waren umfangreiche brandschutztechnische Auflagen und Anforderungen umzusetzen.
Die Psychosomatische Abteilung werden erwachsene Patienten aller Altersstufen behandelt, also ab 18 Jahren bis zum hohen Lebensalter mit psychosomatischen, funktionellen und seelischen Erkrankungen.
Die Patienten werden stationär, teilweise im Anschluss daran tagesklinisch, in einem optimalen auf sie abgestimmten Programm therapiert.
Medizinisches Zentrum Kreis Aachen gGmbH
Betriebsteil Marienhöhe
Umbau Pforte/Veränderung der Brandmeldezentrale/Herstellung der Alarmierungsanlage 2008
Der Umbau erfolgte in der Eingangshalle des Hauptzuganges des Krankenhauses. Die Pforte dient als Empfangsbereich für Patienten und Besucher.
Die alte Pförtnerloge war flächenbündig in die Eingangshallenwand integriert und wurde von vielen Patienten und Besuchern nicht wahrgenommen und besaß zudem nur eine Informationsstelle.
Im Zuge der Maßnahmen "Veränderung der Brandmeldeanlage, Herstellung der Alarmierungseinrichtung" wurde die Neukonzeption der Pforte umgesetzt, der Tresen wurde sichtbar in die Eingangshalle winkelig hineingedreht. Oberhalb des Tresen gelangte eine Verglasung mit Schiebefenstern zur Ausführung, sodass eine großzügige transparente Pförtnerloge mit zwei Sprechzellen entstand, die den Besucher- und Patientenströmen Rechnung trägt.
Aus brandschutztechnischen Gründen wurden die umfassenden Bauteile zur Eingangshalle in der Baustoffklasse B1 ausgeführt.
Das gesamte Postverteilungssystem, die Anordnung der technischen Komponenten wurden neu strukturiert. Die Ausführung erfolgte unter den Richtlinien des Arbeitsschutzes.
Katholische Kliniken Oberberg gGmbH
St. Josef Krankenhaus Engelskirchen
Fassadensanierung 10/2007-10/2008
Das Krankenhaus wurde in den 70er Jahren errichtet. An der Südfassade wurden Stahlbetonbalkone auf Betonkragträgern erstellt. Die Fassade wurde mit Faserzementplatten, Luftschicht und 6 cm Dämmung bekleidet.
Nach statischen Untersuchungen war ein Erhalt der Balkonanlagen aufgrund der weit fortgeschrittenen Korrosion an Bewehrungsstählen nicht mehr möglich. Die Balkone wurden im Sägeschnittverfahren (möglichst geräuscharm) bei laufendem Krankenhausbetrieb abgetrennt.
Die Faserzementplatten wurden demontiert und entsorgt. Es wird ein Wärmedämmverbundsystem, Baustoffklasse A1, nach der neuesten Energieeinsparverordnung aufgebracht. Die alten Holzfensteranlagen werden gegen den neuesten Stand der Technik entsprechenden termisch getrennten Fensteranlagen getauscht.
Da der Krankenhausbetrieb wirtschaftlich weitergeführt werden muss, werden die Arbeiten in senkrechten Bauabschnitten ausgeführt, sodass pro Pflegestation nur 2 Zimmer nicht belegt werden können. Der Bauablauf wurde auf den Belegungsplan des Krankenhauses abgestimmt. Die Sanierung wird von den Gebäudekanten parallel bis in die Kernzone vorgenommen.
Das Wärmedämmverbundsystem wird in 4 Abschnitten zwischen den Gebäudedehnfugen erstellt. Die Fassade wird durch den Aachener Architekten und Künstler Hans Wittl gestaltet.
Stiftung der Cellitinnen Kloster Heisterbach
Erweiterung des Altenwohnheims Augustinushaus
-zur Zeit in Planung-
Auf der historischen Anlage der ehemaligen Zisterzienser-Abtei im Siebengebirge wird zur Zeit die Umstrukturierung des bestehenden Altenheims und eine Erweiterung geplant. Im Jahr 2008 hat die Provinzleitung der Cellitinnen die Schließung des nur noch 13-Köpfigen Konvents in Heisterbach beantragt.
Im Bereich des Kreuzganges soll ein Erweiterungsbau mit direkter Anbindung an den Bestand entstehen. Die geplante Lage des neuen Altenwohnheims nimmt die gewachsene Struktur der Klosteranlage auf. So entsteht für die Bewohner eine attraktive Innenhofanlage, die für vielfältige Aktivitäten genutzt werden kann. Im Neubaubereich sind 36 Plätze, im Bestand 46 Plätze, insgesamt 82 Plätze geplant. Der zentral gelegene Haupteingang gewährleistet kurze Erschließungswege und eine optimierte Wegeführung.
Die Schwesternstützpunkte wurden in der Kernzone zwischen Alt- und Neubau plaziert, um eine sehr gute Versorgung und Betreuung der Bewohner zu gewährleisten. An den Schwesterndienstplatz schliesst sich in der Kernzone ein grosszügig gestalteter Wohn- und Essbereich an. Im Erdgeschoss ist ein direkter Zugang zur Innenhofanlage geplant. Im 1. und 2. Obergeschoss sind Terrassenanlagen vorgesehen.
Die Bewohnerzimmer sind grosszügig und behindertengerecht geplant und verfügen über eigene Nasszellen. Das dem Privatraum zugeordnete Bad unterstützt die selbstbestimmte Tagesstrukturierung. Eine bodengleiche Dusche kann mit dem Rollstuhl befahren werden. Zusätzlich ist ein gemeinsames Pflegebad eingeplant worden.
Neben dem großen Anteil an Einzelzimmern werden Doppelzimmer beibehalten um zum Beispiel nächtlichen Ängsten von Bewohnern durch eine weitere Person im Zimmer entgegenzuwirken. Eine rund-um-die-Uhr-Betreuung soll allen Bewohnern eine Versorgungssicherheit garantieren.